Feiertage waren schon immer mit Essen verbunden. Im Fall von Weihnachten sind aber die Essensvorbereitungen besonders ausgefallen. Nicht immer servierte man nämlich im deutschen Zuhause Kartoffelsalat und Würstchen am Heiligabend auf den Tisch.
Hier finden Sie eine kurze Übersicht der deutschen Gerichte, die traditionell zur Weihnachtszeit zubereitet wurden. Anschließend haben wir für Sie auch zahlreiche Weihnachtsezepte zur Verfügung gestellt, die noch um Einiges Ihre sinnlichen Genüsse an den Weihnachtstagen bereichern können.
Gänsebraten
"Eene jut jebratene Jans is ne jute Jabe Jottes", sagt ein Berliner Sprichwort. Aber nicht nur in der Hauptstadt ist die gebratene Gans ein beliebtes Weihnachtsgericht. Quer durch ganz Deutschland ist der Gänsebraten genau so wichtig wie das Tannengrün und oder weihnachtliche Bescherung.
Bretzel oder Brezel
Ein Mönch in dem südfranzösischen Kloster verwendete kleine Teigstreifen, die bei der Brotzubereitung übrigblieben, und formte daraus Kinderarme, deren Hände zum Gebet gefaltet waren. Soviel der mittelalterliche Bericht über die Entstehung der Bretzel, die anschliessend mit verschiedenen Leckereien gefüllt wurden.
Hutzelbrot
Getrocknete Birnenschnitze sind die Hutzeln oder Hutzen, in Tirol auch Kletzen genannt. Aus Hutzeln, Rosinen, Gewürz und Hefeteig entstehen dann Hutzelbrote oder Hutzelwecken; man kann daraus aber auch die beliebten Männlein basteln.
Nougat
Zu den weihnachtlichen Leckereien gehört auch Nougat, eine mit Eiweiß gebundene, fast wasserfreie Konfektmasse, die auf jeden Fall 50% Zucker enthält. Die übrigen 50% bestehen aus gerösteten Nüssen oder aus Mandeln. Kakaozusatz kann sein, muss aber nicht.
Stollen
Darf wohl auf keinem Weihnachtstisch fehlen. Seine Form erinnert an die beim Bethlehemischen Kindermord umgekommenen, in Tüchern gewickelten Kinder. Zugleich wird damit auch verständlich, warum im Mittelalter der Stollen vor dem 28.12., dem Tag der unschuldigen Kinder, nicht angeschnitten werden durfte.